GQ Mension

7. August 2017
BLÄTTERT MAN durch das renommierte Männermagazin  „GQ Germany“, löst eine Story die nächste ab, das Interview mit dem CEO eines börsennotierten Unternehmens steht dicht an dicht mit der Kinosensation des nächsten Monats. Als ich die neue Ausgabe der GQ-Germany studierte, kam ich jedoch zwischen zwei Artikeln zum Halt: Ein Formatfüllendes Bild der Marke „Grey Goose“.
So sicher und freudig wie der Ornithologe eine Zwergseeschwalbe am Himmel ausmacht, wusste ich ebenso schnell welches Getränk sich dort vor mir schön drapiert auf Marmorstein befand: der Signature Cocktail „Le Grand Fizz“. Ich musste einen Moment innehalten und schmunzeln. Ich war nämlich kurz davor diese Geschichte hier niederzuschreiben, eine Geschichte die sich in der Nacht vom 5.- auf den 6. Juli in Berlin abspielte und eben diese Komponenten als Hauptdarsteller anführt: GQ Germany, Grey Goose und sommerliche Cocktails.

1997 – ein Jahr, dass allein dadurch Potential entfaltet sich in das Gedächtnis eines Mannes zu brennen, bedenkt man, dass dies das Gründungsjahr der „GQ Germany“, eines der meistgelesenen Männermagazine der Welt ist. Ungeachtet der Gründung dieses printmedialen Schwergewichts fällt auch die Entstehung von „Grey Goose Vodka“ in dieses Jahr und birgt damit ein kulinarisches Novum, welches sich einen Namen als „World’s Best Tasting Vodka“ gemacht hat und nicht mehr aus den Regalen heutiger Bars wegzudenken ist.
Ein gutes Jahr, also.
Genau zwei Jahrzehnte später lud das Magazin daher in Partnerschaft mit Grey Goose während der Berlin Fashion Week zur Abendveranstaltung  „GQ Mension“ ein. Geladen war: Alles, was in Deutschland Rang & Namen hat. Und ich.
Auf ging’s nach Berlin.


Berlin, 5.06.2017 – Rooftop Hotel Zoo
Wie sicher vielen von euch aufgefallen ist, arbeite ich nun schon länger mit der Marke Grey Goose zusammen. Meinen Instagram-Feed als Zeuge haben wir schon einige meilensteinartige Events zusammen erlebt, sodass nach und nach ein Zugehörigkeitsgefühl entstand. Und wie es in der Social Media Welt so üblich ist, bringen meine Kollegen und ich dies mit #GreyGooseFamily seither auch zum Ausdruck.
Um uns dieses familiäre Gefühl beizubehalten, fanden wir uns daher am Abend des Events zunächst für ein Get-Together-BBQ auf der Dachterrasse des Hotel Zoo ein. An dieser Stelle eine phantasieanregende Frage die zugleich deskriptiv für diese Zeit vor der eigentlichen Party ist:

Lässt sich ein großstädtischer Sommerabend besser ausklingen (in diesem Fall auch einleiten) als mit Häppchen in der linken, sommerlichem Cocktail in der rechten Hand, lachend mit Freunden über den Dächern der Stadt?
  • kreative Vorschläge gerne als Kommentar hinterlassen

 

GQ Mension
(Nein, es ist kein Schreibfehler. Die Veranstaltung hieß tatsächlich „Mension“ und nicht „Mansion“.)
Abfahrt zur „Austerbank“. Reiseziel: „GQ-Mension“.
Am Security Check und Blitzlichtgewitter vorbei, fühlte es sich an als würde ich Berlin hinter mir lassen und in eine neue Welt eintreten. Es war, wie sich damals auf Papas Schoß ein riesiges Bilderbuch anzuschauen: Alles prunkvoll, wunderschön, überall Farben, verschiedene Szenerien soweit das Auge reicht. Wo beginne ich, was schaue ich mir als erstes an?
An dieser Stelle einen Dank an die architektonische Raffinesse der Austernbank. Aufgeteilt in 3 Ebenen (Eingang als höchste, Tanzfläche als niedrigste), konnte ich zunächst meinen Blick schweifen lassen um mir einen Überblick zu verschaffen. Und tatsächlich, das Publikum war so hochkarätig wie angekündigt. Von den höchsten GQ-Verantwortlichen bis hin zu deutschen Stars aus Film- und Fernsehen war alles vertreten. Eines jedoch hatten alle gemein: den dezent blauen Schimmer auf Ihren Gesichtern, ausgehend von lumineszierenden Grey Goose Schriftzügen an der Wand. Wäre ich ein Pilot, würde ich sie als meine Rollbahnlichter beschreiben; ich wusste also wo ich lang musste.
Als ich dem leuchtend blauen Schriftzug der Spirituose folgte, sah ich schon von einiger Entfernung einen silbernen Shaker durch die Luft fliegen. Ein sicheres Zeichen für eine Bar. Und bei der Geschwindigkeit in der sich Shaker, Spirituose, Glas und Eiswürfel abwechselten: ein begabter Bartender. Ich hatte schon eine Vermutung wer dort am Werk war und fand diese spätestens dann bestätigt, als ich zwei unterschiedliche Kopfbedeckungen ausmachte: einen schräg sitzenden, lässigen Hut und eine Kochmütze, wie sie Chefköche tragen. Das konnte nur ein weiterer Teil der Grey Goose Family sein, das Team des „Atelier of Taste“.
 

In ständiger Bemühung geschmackliche Neuheiten in Verbindung mit der französischen Luxusmarke zu kreieren und dessen kulinarische Vielfalt noch deutlicher hervorzubringen, erschuf Grey Goose im Sommer diesen Jahres das „Atelier of Taste“. Zu Gast in „Le Logis“, dem  hauseigenen Anwesen von Grey Goose im Herzen der Cognac Region,  kreierten  unter anderem der Bartender Nourredine „Nouri“ Elmoussaoui und zwei Sterne Koch Sebastian Frank raffinierte Kombinationen aus dem Grey Goose Klassiker „Le Grand Fizz“ und hierzu korrespondierende Canapées.
 
Ergebnis dieses kreativen get togethers war unter anderem der Drink „Petites Gorgées“, serviert in einer Austernschale,  dazu ein Canapé aus gehackter Auster in Schinkenkaramellsud.

Was ich geschmacklich von diesem Menü halten sollte, teilte mir mein Körper mit einem strategischen Vorschlag des Magens an das Hirn mit, den sicher alle zu gut kennen: „Versuch das maximale herauszuholen ohne Unverschämt zu wirken!“.  Ein sympathisches Gerangel; Komplimente an den Koch.
Alles in allem war es schon surreal. Ich stand da mit meinem Drink in der Hand, hinter mir die Blitzlichter an der Eingangstür, neben mir diese Geschmackskünstler zwischen edel drapierten Austernhälften, vor mir die Tanzfläche voll bedeutender Persönlichkeiten. Der Abend war derart eindrucksreich, dass ich nicht nur immer wieder gerne daran zurückdenken werde, sondern aufgrund der vielen auch unterbewusst gesammelten Eindrücke immer wieder neue Facetten entdecke. Gesellt sich zu diesem sinnieren dann noch ein „Petites Georgées“ oder ein „Le Grand Fizz“, „schmecke“ ich dieses Erlebnis quasi schon wieder auf den Lippen und bin gedanklich erneut auf der Party, stehe an der Bar und stoße mit den Gästen der Häuser „Grey Goose“ und „GQ“ auf das 20. Jubiläum an.